Cannabis auf Rezept – Schon 2017 Realität ?

Cannabis auf Rezept – Schon 2017 Realität ?

Grünes Licht

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch dem Gesetzesentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zur erleichterten Beschaffung von Cannabis für Schwerkranke grünes Licht gegeben. Der Entwurf sieht vor Schwerkranken, bei denen normale Medizin nicht und nur wenig hilft, den Weg zu Cannabisblüten oder Cannabisextrakten zu erleichtern. Auch sollen die Cannabisprodukte dann von der Krankenkasse getragen werden.  Doch das ist noch nicht alles.

Bislang ist es so, dass der Weg zur Ausnahmegenehmigung für die Verwendung von Cannabis als Medizin ein langer und schwerer ist. Man muss vorher etliche andere Medizinprodukte ausprobieren um erst ganz am Ende das zu bekommen, was man eigentlich die ganze Zeit benötigt hat. Warum das so ist, kann uns wohl nur die Pharmalobby erklären, wäre sie denn ehrlich.

Gras vom Staat

Die Bundesregierung sieht nun vor mit dem Inkrafttreten des Gesetzes, frühestens 2017, eine Cannabisagentur ins Leben zu rufen, welche unter staatlicher Kontrolle Cannabis anbaut um Apotheken versorgen zu können die wiederum dann ganz legal Cannabis auf Rezept an Schwerkranke abgeben dürfen ohne dafür horrende Summen verlangen zu müssen. Aktuell liegt der Preis für eine Dose mit 5 Gramm Bedrocan bei 127 Euro. Schwerkranke die keinen Beruf mehr ausüben können, können sich das in den meisten Fällen nicht leisten und daher begrüßen wir, dass Cannabis endlich als Medizin anerkannt und über die Krankenkasse verschrieben werden kann.

Dennoch, keine Legalisierung

Einer generellen Legalisierung steht die Bundesregierung jedoch immer noch ablehnend gegenüber. Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler kommentiert dies folgendermaßen: „Cannabis ist keine harmlose Substanz. Daher darf es auch keine Legalisierung zum reinen Privatvergnügen geben.“.

Wir sagen dazu nur folgendes: Frau Mortler, genießen Sie ihr Bier, eine Substanz die jährlich tausende tötet und jedes Wochenende (aber auch in der Woche) für Einsätze der Polizei sorgt. Sie werden uns nicht vorschreiben wann wir unser weitaus unbedenklicheres Genussmittel konsumieren denn auf jemanden der keine Argumente hervorbringen kann und nicht mal beantworten kann was Sie überhaupt  dazu befähigt Drogenbeauftragte zu sein der hat für mich wenig Respekt verdient und noch weniger Gehör.

 

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