Review: Grinder

Review: Grinder

Jeder der Cannabis konsumiert kennt es: Klebrige Finger beim zerkleinern der Blüten, nerviges Harz das einfach nicht mehr von den Fingern runter will und wer mit Tabak mischt der hat dann auch noch Tabak an den Fingern dank dem Harz.
Das geht auch schöner und ordentlicher: Die Headshops und das Internet sind voll von ihnen: Sogenannte „Grinder“. Kleine Mühlen die das Cannabiskraut ohne lästiges verkleben der Finger zerkleinern und je nach Modell sogar noch ein kleines extra ausspucken. Wir haben uns mal ein paar davon genauer angeschaut.

Zwischen echten helfern und Müll

Leider ist das Internet sowie auch die Shops voll mit billig Produkten die zwar auf kurzer Dauer ihr Werk tun, jedoch nach kurzer Zeit schon aufgeben und sich teilweise in Einzelteile auflösen. Wir haben ein paar Grinder für euch gekauft und ausprobiert. Das Ergebnis war vorhersehbar.

Die Qual der Wahl

Die billigste Variante der kleinen Helfer sind die Acrylgrinder. Diese bestehen wie der Name bereits sagt aus Acryl, also Plastik. Ein Vorteil ist, dass die Grinder wirklich sehr billig sind und sie sich jeder leisten kann.
Der zweite Testkandidat war bedeutend zufriedenstellender. Dieser hat auch schon direkt ein Sieb mit verbaut um abfallendes Kief aufzufangen. Fleissige Sammler werden am Wochenende somit immer belohnt.
Etwas besser von der Verarbeitung und auch vom Material ist dieses gute Stück. Auch bekamen wir eine kleine Schüppe mit geliefert um unser gesammeltes Kief vernünftig aufnehmen zu können.

 

Da wir als Cannabisraucher meist mehr zur Naturoptik neigen testeten wir auch einen Holzgrinder. Dieser hat uns im Test jedoch beim ersten Bud enttäuscht da sofort ein Metallnagel abging und in der Mischung landete. Schade denn von der Optik und auch der Handhabung machte sich der Holzgrinder am besten.
Zumindest in diesen elektrischen Grinder passte kaum etwas herein. Leider gab es ebenfalls Probleme mit feuchteren Buds.

 

Fazit

Da wir scheinbar einen etwas zu billigen Holzgrinder bestellt hatten können wir diesen leider nicht zum Testsieger küren auch wenn uns die Handhabung und das Design am besten gefallen hat. Der Grinder lag sehr gut in der Hand und lies sich ohne großen Kraftaufwand drehen. Gleiches gilt auch für die Alugrinder mit Kiefsieb. Diese haben außer dem den Vorteil dass sie sich sehr leicht reinigen lassen. Das hat man beim Acrylgrinder nicht welcher in unserem Test am schlechtesten abgeschnitten hat. Dieser ist nach kürzester Zeit doch tatsächlich kaputt gebrochen und lässt sich quasi überhaupt nicht reinigen ohne, dass man Acrylteile mit abkratzt. Das Mag über eine gewisse Zeit so funktionieren doch irgendwann ist das gute Stück dann halt weg weil kein Acryl mehr da ist. Der elektrische Grinder ist zwar ein lustiges Gimmick, auf dauer jedoch mit kleineren Folgekosten Verbunden da die Batterien ständig nachgefüllt werden müssen. Ebenso bekam er Probleme mit feuchteren Buds.

Testsieger sind die Aluminium Grinder welche sich sehr leicht drehen ließen, verbaute Magneten besaßen sodass sich der Deckel nicht versehentlich öffnen kann und natürlich das Kief-Fach besitzen um sich fürs Wochenende etwas besonderes zu bauen.

Kommentare

COMMENTS